
Energieeffizientbewertung - kompakt erklärt
Erfassung des Ist-Zustands
Zu Beginn werden alle vorhandenen Unterlagen ausgewertet – darunter Grundrisse, Ansichten, Schornsteinfegerprotokolle sowie Nachweise zu Anlagentechnik und Dämmung. Anschließend folgt eine strukturierte Vor-Ort-Begehung innen und außen. Auf Wunsch wird das Gebäude zusätzlich per 3D-LiDAR-Scan digital erfasst und Ihnen als Datei bereitgestellt.
Digitales Gebäudemodell nach aktuellen Normen
Alle Daten werden softwaregestützt zu einem Gebäudemodell nach DIN-basierten Verfahren (z. B. DIN V 18599) aufgebaut. Dieses Modell liefert Kennzahlen wie End- und Primärenergiebedarf, CO₂-Emissionen sowie Hinweise zu Wohnkomfort, Hitzeschutz und Lüftungssituation.
Analyse von Stärken, Schwächen und Wärmebrücken
Das Modell zeigt klar, wo Ihr Gebäude effizient ist – und wo Optimierungspotenzial besteht. Bei bekannten Feuchte- oder Schimmelproblemen kann zusätzlich eine Wärmebrücken- und Feuchtigkeitsberechnung erfolgen, um bauphysikalische Ursachen zu erkennen.
Übersichtliche Darstellung per Farbskala
Die Ergebnisse werden analog zur Farbskala des individuellen Sanierungsfahrplan (iSFP) der BAFA dargestellt. Diese reicht von Dunkelgrün (sehr effizient) bis Dunkelrot (hoher Sanierungsbedarf). Dadurch erkennen Sie auf einen Blick den Zustand aller relevanten Bauteile und Systeme.
Förderfähige Vorgehensweise
Die Energieeffizienzbewertung nutzt Methoden und Software, die den Anforderungen für BAFA-geförderte Energieberatungen entsprechen. Dadurch kann sie Grundlage für spätere Förderanträge werden.
Ihre Entscheidungshilfe für weitere Schritte
Mit den Ergebnissen erhalten Sie eine klare, verständliche Basis für die nächsten Maßnahmen – ob ein Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) oder die Umsetzung einzelner BEG-Einzelmaßnahmen. So planen Sie zielführend, wirtschaftlich und mit maximalem Förderpotenzial.
Individueller Sanierungsfahrplan (iSFP) – Ihr effizienter Weg zur Modernisierung
Aufbauend auf der Energieeffizienzbewertung
Der iSFP entsteht immer auf Grundlage einer vorherigen Energieeffizienzbewertung. Die dort ermittelten Stärken, Schwächen und Potenziale Ihres Gebäudes bilden die Basis für alle weiteren Schritte. So stellen wir sicher, dass der Fahrplan exakt zu Ihrem Gebäude passt und keine wichtigen Aspekte übersehen werden.
Erstellung individueller Sanierungsvarianten
Auf Basis der Analyse entwickeln wir mehrere Sanierungsvarianten. Jede Variante wird fachlich geprüft im Hinblick auf:
– Kosten-Nutzen-Verhältnis
– Förderfähigkeit nach BEG
– Energieeinsparpotenzial & CO₂-Reduktion
– Gebäudeeffizienz nach Umsetzung
Dabei fließen Ihre Wünsche direkt in die Planung ein – etwa nachhaltige Dämmmaterialien, ein bestimmtes Budget oder persönliche Prioritäten.
Methodisches Vorgehen nach BEG-Vorgaben
Die Erstellung des iSFP erfolgt nach dem offiziell anerkannten Verfahren des Bundes (BEG und DIN-basierte Berechnungsansätze). Dazu gehören:
– Modellierung des Gebäudes
– Variantenberechnung
– Wirtschaftlichkeitsbewertung
– Darstellung der Energieeinsparungen
– Ableitung der effizientesten Reihenfolge der Maßnahmen
So entsteht ein nachvollziehbarer, klar strukturierter und förderkonformer Sanierungsfahrplan.
Berücksichtigung von Budget, Komfort und Gebäudekonzept
Ein guter iSFP zeichnet sich dadurch aus, dass er nicht nur die Effizienz steigert, sondern auch Wohnkomfort, Werterhalt, Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit berücksichtigt. Sie erhalten Empfehlungen, die wirklich zu Ihrem Haus und zu Ihren persönlichen Plänen passen.
Abstimmung der Ergebnisse mit dem Eigentümer
Nach Fertigstellung besprechen wir den iSFP gemeinsam:
– Erläuterung aller Maßnahmenpakete
– Vergleich der Varianten
– Klärung offener Fragen
– Anpassung nach Wunsch
So erhalten Sie ein Ergebnis, das sowohl fachlich fundiert als auch für Sie verständlich und praxistauglich ist.
Förderfähig und finanziell attraktiv
Die Erstellung eines iSFP wird vom BAFA gefördert, wodurch Ihre Kosten deutlich reduziert werden. Zusätzlich erhalten Sie bei der späteren Umsetzung von Einzelmaßnahmen oder einer Komplettsanierung einen iSFP-Bonus von 5 % auf die förderfähigen Kosten. Damit lohnt sich ein iSFP doppelt – fachlich und finanziell.
Begleitung bei den nächsten Schritten
Auf Wunsch begleite ich Sie weiter, z. B. durch:
– Unterstützung bei Fördermittelauswahl und Antragstellung
– Priorisierung einzelner Maßnahmen
– Vorbereitung von Angebotsanfragen
Damit wird aus dem Fahrplan ein klarer, realisierbarer Weg zur Effizienzsteigerung.


Fördermittelberatung – Sicher durch den Fördermittel- und Finanzierungs-Dschungel
Unterstützung in einer dynamischen Förderlandschaft
Die Förderprogramme rund um energieeffizientes Bauen und Sanieren ändern sich kontinuierlich. Genau hier unterstütze ich Sie: Ob während der Energieeffizienzbewertung, der Erstellung des iSFP, oder bei der konkreten Maßnahmenplanung – Sie erhalten jederzeit Klarheit über Ihre aktuellen Förderchancen und Vorgaben.
Analyse Ihrer individuellen Fördermöglichkeiten
Jedes Gebäude und jedes Sanierungsvorhaben hat eigene Voraussetzungen. Daher prüfen wir genau:
– Welche BAFA- und KfW-Programme sind für Ihr Projekt geeignet?
– Welche Boni können kombiniert werden (z. B. iSFP-Bonus)?
– Welche Programme sind gerade besonders attraktiv?
– Wie lassen sich Maßnahmen zeitlich und fördertechnisch optimal aufeinander abstimmen?
So entgeht Ihnen keine Fördermöglichkeit.
Ergänzende Beratung zu attraktiven Finanzierungslösungen
Neben klassischen Zuschüssen spielen günstige Finanzierungen oft eine entscheidende Rolle. Deshalb beraten wir Sie zusätzlich zu:
– zinsvergünstigten KfW-Krediten
– Kombinationen aus Kredit und Zuschuss
– Modernisierungsdarlehen mit flexibler Rückzahlung
– Alternativen für Eigenheimbesitzer ohne große Eigenkapitalbindung
Ziel ist immer: Eine wirtschaftlich sinnvolle, langfristig tragbare Lösung, die Ihre Sanierung optimal unterstützt.
Begleitung vom Konzept bis zum Antrag
Damit Sie sich nicht durch Formulare kämpfen müssen, unterstütze ich Sie aktiv bei:
– Auswahl und Kombination der passenden Förder- und Finanzierungsmittel
– Prüfung aller Voraussetzungen
– Vorbereitung notwendiger Nachweise
– Abstimmung mit Förderstellen, Banken und KfW
– korrekter Antragstellung in der richtigen Reihenfolge
So vermeiden Sie Fehler und sichern sich das maximale Förderpotenzial.
Integriert in den gesamten Sanierungsprozess
Förder- und Finanzierungsmöglichkeiten werden nicht isoliert betrachtet, sondern sind Teil des Gesamtprozesses:
– Erste Förderchancen bereits in der Energieeffizienzbewertung
– Förderoptimierte Maßnahmenplanung im iSFP
– Finanzierungs- und Zuschusskombinationen für die spätere Umsetzung
Damit erhalten Sie einen nahtlosen Ablauf ohne Verzögerungen oder Förderlücken.
Transparente wirtschaftliche Orientierung
Sie erhalten eine klare Übersicht über:
– Zuschüsse und Boni
– Kreditkonditionen
– Förderfähige Kosten
– Amortisation und langfristige Einsparung
So können Sie sicher entscheiden, welche Maßnahmen wirtschaftlich am sinnvollsten sind.
Immer aktuell informiert
Da sich Förderprogramme regelmäßig ändern, bleiben Sie jederzeit auf dem neuesten Stand.
Weitere Informationen zu aktuellen Themen rund um Förderungen und Finanzierung finden Sie in unserem Newsfeed.
Energieausweis – Transparenz über den energetischen Zustand Ihres Gebäudes
Warum gibt es überhaupt einen Energieausweis?
Der Energieausweis ist ein offizielles Dokument, das den energetischen Zustand eines Gebäudes bewertet. Er ist gesetzlich vorgeschrieben, wenn Sie ein Gebäude verkaufen, vermieten, verpachten oder neu bauen. Für Eigentümer bietet er eine transparente Übersicht über Energieverbrauch, Modernisierungsbedarf und zukünftige Einsparpotenziale. Für Kauf- oder Mietinteressenten ist er eine Orientierungshilfe, wie effizient ein Gebäude tatsächlich ist.
Verbrauchsausweis oder Bedarfsausweis – was ist der Unterschied?
Es gibt zwei Arten von Energieausweisen:
– Verbrauchsausweis
Dieser basiert auf dem tatsächlichen Energieverbrauch der letzten drei Jahre. Die Werte hängen stark vom individuellen Nutzerverhalten ab (Heizverhalten, Leerstand, Nutzerwechsel). Er ist weniger aufwendig und daher kostengünstiger, aber weniger aussagekräftig über die Gebäudesubstanz.
– Bedarfsausweis
Dieser bewertet den Energiebedarf des Gebäudes unabhängig vom Nutzerverhalten. Grundlage sind detaillierte technische Daten wie Dämmung, Fensterqualität, Gebäudegeometrie und Heizungsanlage. Dadurch zeigt er, wie effizient das Gebäude wirklich ist – und wo energetische Schwachstellen liegen.
Wann braucht man welchen Energieausweis?
Das Gebäudeenergiegesetz (GEG) gibt klare Regeln vor:
Ein Verbrauchsausweis ist häufig ausreichend für Gebäude mit mindestens 5 Wohneinheiten oder für neuere Gebäude, die die Wärmeschutzverordnung 1977 erfüllen.
Ein Bedarfsausweis ist Pflicht für:
– Gebäude mit weniger als 5 Wohneinheiten,
– ältere Gebäude (vor 1977 errichtet, ohne umfassende Modernisierung),
– Neubauten,
– umfangreiche Sanierungen oder wenn verlässliche Verbrauchsdaten fehlen.
Warum ist der Bedarfsausweis aufwendiger – und teurer?
Der Bedarfsausweis erfordert eine detaillierte technische Analyse des Gebäudes. Dazu gehören:
– Aufnahme der Gebäudehülle (Wände, Dach, Fenster, Dämmung)
– Erfassung der Heizungs-, Lüftungs- und Warmwassertechnik
– Bewertung der Geometrie und Bauteilaufbauten
– Berechnungen nach DIN- und GEG-Vorgaben
Dies macht ihn deutlich genauer – aber auch naturgemäß aufwendiger und damit kostenintensiver als den Verbrauchsausweis.
Was Sie bei der Erstellung erwarten können
Ich unterstütze Sie bei der gesamten Erstellung des passenden Energieausweises:
– Klärung, welcher Ausweis gesetzlich erforderlich ist
– Aufnahme und Bewertung aller relevanten Gebäudedaten
– Erstellung eines rechtssicheren Dokuments
– Tipps zur Verbesserung Ihrer Energiekennwerte
So erhalten Sie eine verlässliche Grundlage für Vermietung, Verkauf oder Modernisierungsentscheidungen.


BEG-Einzelmaßnahmen – Gezielt modernisieren, maximal profitieren
Was sind BEG-Einzelmaßnahmen?
Die BEG-Einzelmaßnahmen (BEG EM) sind staatliche Förderprogramme des BAFA, die einzelne energetische Verbesserungen am Gebäude unterstützen. Dabei müssen die Maßnahmen bestimmte technische Anforderungen des Gebäudeenergiegesetzes (GEG) und der BEG-Richtlinie erfüllen, um förderfähig zu sein. Ziel ist es, gezielt einzelne Schritte umzusetzen, die spürbar Energie sparen – ohne sofort das ganze Haus sanieren zu müssen.
Welche Maßnahmen werden gefördert?
Gefördert werden u. a.:
– Dämmmaßnahmen an Dach, Fassade, Kellerdecke
– Austausch oder Optimierung von Fenstern und Außentüren
– Heizungstechnik, z. B. Wärmepumpen, Biomasse, Solarthermie
– Heizungsoptimierung, hydraulischer Abgleich
– Lüftungsanlagen mit Wärmerückgewinnung
– Maßnahmen zum sommerlichen Hitzeschutz
Alle Maßnahmen müssen bestimmte Mindestanforderungen erfüllen, z. B. U-Werte, Effizienzklassen oder technische Standards.
Verbindung zur Energieeffizienzbewertung und zum iSFP
Die BEG-Einzelmaßnahmen bauen sinnvollerweise auf den vorherigen Schritten auf:
– In der Energieeffizienzbewertung werden Schwachstellen erkannt.
– Im iSFP werden Maßnahmen strategisch geplant – inklusive Kosten, Reihenfolge und Förderbonus.
– Die BEG-Einzelmaßnahmen sind dann die konkrete Umsetzung dieser Schritte.
Wenn die Maßnahme Teil eines gültigen iSFP ist, gibt es zusätzlich den iSFP-Bonus von 5 %.
Was muss für die Förderung erfüllt werden?
Um Zuschüsse zu erhalten, müssen wichtige Vorgaben eingehalten werden:
– Die BEG-Richtlinie fordert eine Fachplanung und Baubegleitung durch Energieeffizienz-Experten.
– Technische Mindeststandards (z. B. Wärmepumpen-Effizienz, Dämmwerte) müssen eingehalten werden.
– Der Antrag muss vor Vertragsabschluss und Baubeginn gestellt werden.
– Es sind Nachweise, Rechnungen und Fachunternehmererklärungen nötig.
Ich unterstütze Sie dabei, dass alle Unterlagen vollständig, korrekt und fristgerecht eingereicht werden.
Zuschüsse & wirtschaftliche Vorteile
Abhängig von der Maßnahme können folgende Förderungen genutzt werden:
– Zuschüsse des BAFA für Dämmung, Fenster, Lüftung, Heizungen
– iSFP-Bonus (+5 % Zuschuss)
– Kombination mit günstigen Finanzierungsmöglichkeiten (z. B. KfW-Kredite, Modernisierungsdarlehen)
So lassen sich hohe Investitionen deutlich abfedern und langfristige Energiekosteneinsparungen erzielen.
Planung, Umsetzung und Begleitung
Damit alles reibungslos läuft, unterstütze ich Sie bei:
– Auswahl der passenden Einzelmaßnahmen
– Prüfung der technischen Fördervoraussetzungen
– Erstellung der Bestätigung zum Antrag (BzA)
– Einreichung der Förderunterlagen
– Baubegleitung und Bestätigung nach Durchführung (BnD)
So stellen wir sicher, dass die Maßnahme technisch sinnvoll, korrekt beantragt und vollständig abgerechnet wird.
Immer auf dem aktuellen Stand bleiben
Da sich die Förderlandschaft häufig ändert, erhalten Sie regelmäßig Hinweise auf neue Programme und Anpassungen.
Aktuelle Informationen zu Förderungen finden Sie außerdem jederzeit in unserem Newsfeed.
Sie haben Fragen oder wollen ein Angebot anfragen? Nehmen Sie gerne Kontakt zu mir auf.

